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ANATOLIA TATTOO & Piercing Studio's - Tätowierung ,Deust( Tattoo - Dövme ) |
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Tätowierung ( Tattoo - Dövme ) aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Wechseln zu: Navigation, Suche Eine Tätowierung ( Tattoo - Dövme ) (wissenschaftlich auch Tatauierung) ist ein Bild oder auch Text, dövme tattoo das mit Tinte oder anderen Farbpigmenten in die Haut eingebracht wird. Heute wird die Farbe in der Regel mit Hilfe einer Tätowiermaschine durch eine oder mehrere Nadeln (je nach gewünschtem Effekt) unter die oberste Hautschicht gestochen und dabei ein Bild oder Text gezeichnet Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Etymologie 2 Ursprung und Entwicklungen 3 Technik 4 Funktion und Bedeutung 4.1 Gesellschaftliche Bedeutung 4.2 Tätowierung ( Tattoo - Dövme ) in Japan 4.3 Neueste Tendenzen 4.4 Tiere 5 Gesundheitsgefahren 5.1 Infektionsgefahr 5.2 Gesundheitsschädliche Farbstoffe 6 Entfernung 7 Filme 8 Literatur 9 Quellen 10 Siehe auch 11 Weblinks Ursprung und Entwicklungen [Bearbeiten] Tāmati Wāka Nene, ein Māori mit Tā
moko, ca. 1870Jede Ethnie der Erde kannte wahrscheinlich zu irgendeinem
Zeitpunkt ihrer Entwicklung die Sitte des Tätowierens und übte sie aus. Strittig
ist hingegen, wo sich die Tätowierung ( Tattoo - Dövme ) schwerpunktmäßig entwickelt hat. Immer
wieder wurde versucht, die Tätowierung ( Tattoo - Dövme ) vom Ursprung her einem bestimmten
geografischen Gebiet zuzuordnen. Die ältesten Belege für das Vorkommen von
Tätowierung ( Tattoo - Dövme )en stammen aus dem südamerikanischen Raum und Europa. Im Norden
Chiles wurden 7000 Jahre alte Mumien gefunden, die bereits Tätowierung ( Tattoo
- Dövme )en an
Händen und Füssen aufwiesen. Die Gletscher-Mumie Ötzi trug bereits vor über 5000
Jahren mehrere aus Holzkohle bestehende Zeichen, die mit Nadeln unter die Haut
gebracht wurden. Diese Zeichen kann man somit als die ältesten bekannten
Tätowierung ( Tattoo - Dövme )en bezeichnen. Besonders aufwändige und großflächige
Tätowierung ( Tattoo - Dövme )en
sind von den eisenzeitlichen Skythen, dem Reitervolk der russischen
Steppengebiete und der Kaukasusregion, bekannt. Dieser Umstand scheint die
häufig anzutreffende These, dass die Sitte des Tätowierens ursprünglich aus dem
südwestasiatischen Raum stammt, sich von dort über Ägypten nach Polynesien und
Australien ausgebreitet hat und schließlich nach Nord- und Südamerika
weitergetragen wurde, zu widerlegen. Entgegen einer Vielzahl von Theorien, die
allesamt versuchen, den Ursprung der Tätowierung ( Tattoo - Dövme ) in einen bestimmten
geografischen Raum zu pressen, kann anhand der vielfältigen und über den ganzen
Erdball verstreuten Hinweise davon ausgegangen werden, dass sich die Sitte des
Tätowierens bei den verschiedenen Völkern der Erde selbständig und unabhängig
voneinander entwickelt hat. In seiner ursprünglich wohl ausschließlich rituellen
Bedeutung ist es später zumeist in Mikronesien, Polynesien, bei indigenen
Bevölkerungen und z. B. auch den Ainu und den Yakuza (Japan) verbreitet. Tattoo über dem Steißbein umgangsp. ArschgeweihAuch wenn die Etymologie eher unklar ist, so kann davon ausgegangen werden, dass das deutsche Wort Tätowieren oder das eingedeutschte Tattoo und seine Vorläufer ihren Ursprung vom Tahiti-Wort tatau haben. Dieses Wort hat sich vermutlich lautmalerisch aus dem Geräusch entwickelt, das beim Schlagen auf den in Polynesien traditionell benutzten Tätowierkamm entsteht. Ein nachvollziehbarer Grund dafür, warum sich dieser Begriff, zumindest im englischen Sprachraum, relativ schnell durchsetzen konnte, ist möglicherweise der Umstand, dass es ein exakt gleichlautendes Wort schon seit der Mitte des 17. Jahrhunderts in der englischen Militärsprache gab. Mit diesem Wort bezeichnet man bis heute den militärischen Zapfenstreich. dövme tattoo Diese Vermutung wird dadurch bestärkt, dass in England, neben dem zunächst gebräuchlichen tattaw, der Begriff tattow verwendet wurde, der sich dann zu tattoo umbildete und bis heute ausschließlich benutzt wird. Berücksichtigt man nun weiterhin, dass es in England zunächst überwiegend Soldaten waren, dövme tattoo die sich tätowieren ließen, erscheint die oben formulierte Erklärung durchaus schlüssig. Im deutschen Sprachraum existierten lange Zeit die Begriffe Tatauieren und Tätowieren nebeneinander, bis sich schließlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Bezeichnung Tätowieren endgültig im allgemeinen Sprachgebrauch durchsetzte. In der Ethnologie wird jedoch weiterhin meist von Tatauieren und Tatauierungen gesprochen. Tattoonadeln vergrößertDie im Westen gebräuchlichste Methode ist das Arbeiten mit einer elektrischen Tätowiermaschine. Hier wird z. B. mit Hilfe zweier Spulen ein Magnetfeld erzeugt, das eine Anzahl feiner, an eine Stange gelöteter Nadeln schnell vor- und rückwärts bewegt. Eine weitere Tätowiermaschine arbeitet mit einem Elektromotor, der über einen Exzenter die Auf- und Abwärtsbewegung erzeugt. Diese Maschinenart wurde um 1970 von Horst Streckenbach und Manfred Kohrs entwickelt und gebaut. Tätowieren eines OberarmsDie Geschwindigkeit ist abhängig von den einzelnen Tätowiermaschinen, der Technik und dem gewünschtem Effekt, z. B. Linien oder Schattierungen, liegt aber zwischen ca. 800 bis 3.500 Bewegungen pro Minute. Die Tinte hält sich dank einer Kapillarwirkung zwischen den Nadeln und wird durch die Schnelligkeit der Bewegung ähnlich leicht in die Haut gebracht wie beim Zeichnen mit einem Stift auf Papier. Im Gegensatz zum Papier wird die Haut aber mit der einen Hand unter Spannung gehalten, die andere Hand bringt das Bild ein. Neben dieser Technik des Tätowierens existieren noch viele weitere Möglichkeiten, dauerhafte Hautzeichnungen herzustellen. Zu nennen wäre hier beispielsweise das Einschneiden der Haut und ein Einreiben der Wunde mit Tinte, Asche oder sonstigen farbgebenden Stoffen (s.g. Cutting), oder das Tätowieren mit Nadel und Faden, bei dem eine mit Faden umwickelte Nähnadel in Tinte getaucht und dann in die Haut gestochen wird. Zurück bleiben hierbei die typischen so genannten Knast-Tattoos – unter der Haut verlaufene Tintenkleckse formen die berühmten drei Punkte, Tränen, Namenszüge oder primitive Bildchen. Es gab und gibt in der langen Geschichte der Tätowierung Tattoo - Dövme aber noch andere manuelle Tätowiertechniken. Bei den Völkern Polynesiens war eine Art Tätowierkamm gebräuchlich, der aus verschiedenen Pflanzenteilen oder Knochen hergestellt wurde und an einem langen Stab befestigt war. Die Spitzen des Kammes wurden durch rhythmisches Schlagen auf den Griff in die Haut getrieben, wo sie eine Tinte gemischt aus Wasser und Asche oder verbrannten Nüssen einbrachten. Diese Kämme gab es in unterschiedlichen Breiten, sie hinterließen aber immer Linien, niemals Punkte. Eine selbstgebaute elektrische TätowiermaschineDie Irezumi genannten traditionellen japanischen Tätowierung ( Tattoo - Dövme )en werden auch heute noch häufig manuell gefertigt, obwohl sich westliche Tätowiermaschinen auch in Japan längst großer Beliebtheit erfreuen. Hierzu dienen Nadeln, die, wie bei einem Pinsel, an langen Bambusgriffen befestigt sind. Diese Technik erfordert sehr viel Übung, erlaubt aber dem Meister der sie beherrscht, durch Variation in der Tiefe des Stiches seine Tätowierung ( Tattoo - Dövme )en mit großer Präzision und Kontrolle herzustellen Die Inuit hingegen zogen mit Farbe
getränkte Fäden oder Sehnen unter der Haut hindurch, um eine dauerhafte
Zeichnung zu erhalten. Die wohl bekannteste Form der unfreiwilligen Tätowierung Tattoo - Dövme
, die auf dem gleichen Prinzip beruht, ist die sog. „SchmutzTätowierung ( Tattoo -
Dövme )“. Ganze
Generationen von Fußballspielern tragen zeitlebens Aschepartikel unter der Haut
ihrer Knie, die bei einem Sturz durch Schürfwunden dorthin gelangten. Ein Tribal-TattooDer Vorgang der Tätowierung ( Tattoo - Dövme ) besteht grundsätzlich in einer Punktierung der Haut, wobei gleichzeitig mit dem Durchstechen ein Farbstoff in die Haut eingebracht wird. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Stich weder zu oberflächlich noch zu tief angebracht wird. Im ersten Fall würde der eingelagerte Farbstoff lediglich in die Zelllagen der Epidermis eingebracht werden. Dies hätte zur Folge, dass bei der fortwährenden Erneuerung dieser Hautschicht ein Abwachsen und eine Abstoßung der Farbteilchen nach außen gleichzeitig mit den Epidermiszelllagen erfolgen würde. Im zweiten Fall, wenn also der Stich zu tief in die Haut vorgenommen wird, kommt es durch die auftretenden Blutungen zu einem Auswaschen der Farben. Dauerhaft haltbar sind diejenigen Farbpigmente, die in der mittleren Hautschicht (Dermis) und zwar im Zelltyp der Fibroblasten eingelagert sind. Funktion und Bedeutung [Bearbeiten]Insgesamt bietet sich ein breites Spektrum der unterschiedlichsten Funktionen und Bedeutungen der Tätowierung ( Tattoo - Dövme ). Betrachtet man die in der relevanten Literatur beschriebenen Funktionen als Mitgliedszeichen, rituelles oder sakrales Symbol, Ausdrucksmöglichkeit für Abgrenzung (siehe auch Bourdieu) und Exklusivität, Mittel zur Verstärkung sexueller Reize, Schmuck, Protest (Punk) und nicht zuletzt die der politischen Stellungnahme, so ergeben sich bei genauerem Hinsehen signifikante Übereinstimmungen dieser zunächst recht zusammenhanglos erscheinenden Bereiche. Mit sogenannten Knast-Tattoos können Rangfolgen und „Kastenzugehörigkeiten“ etwa durch das Kreuz der Diebe dargestellt werden, sowie Funktionen, die der Häftling während der Gefangenschaft innehatte, wie beispielsweise „Schläger“, „Rowdy“, „Aufrührer“ oder „Boss“. Darüber hinaus gibt es Kennzeichnungen für Mörder oder „Lebenslängliche“, und auch die Meinung zur Justiz bis hin zu offenen Drohungen oder gar erfolgreich ausgeführte Rache können als Tätowierung ( Tattoo - Dövme ) kundgetan werden. Auch sexuelle Einstellungen lassen sich aus Tattoos herauslesen Angaben, in welchen Gegenden man bereits inhaftiert war, die Sehnsucht nach Freiheit oder der Vorsatz auszubrechen sind ebenso Themen wie die Anzahl der abzusitzenden Jahre, beispielsweise in Form von Abbildungen, die dies in der Anzahl der Holzscheite unter einem Feuer oder der Stachel am Stacheldraht zeigen. Auffällig ist, dass es sich bei den
beschriebenen Bereichen grundsätzlich um Problemlagen oder Situationen handelt,
die eine tiefe emotionale, häufig sogar existentielle Bedeutung für das
Individuum oder die Gruppe haben. Dieser Umstand beantwortet möglicherweise auch
die Frage, warum die hier von der Tätowierung Tattoo - Dövme übernommenen Funktionen bis heute
nicht durch andere, zeitgemäßere Interaktions- bzw. Kommunikationsmittel
übernommen wurden. Kein anderes Medium bietet eine so tiefe physische und
psychische Nähe zum Träger / Akteur wie die Tätowierung Tattoo - Dövme So erscheint es nur
konsequent, wenn sich die betroffenen Individuen ihrer – oberflächlich
betrachtet entgegen aller Opportunität und Vernunft – bedienen. Handelt es sich
bei den betreffenden Individuen ohnehin um Personen oder Gruppen, die kein
ernsthaftes Interesse – oder keine Hoffnung – auf eine Veränderung der
augenblicklichen Situation haben, wird die Wahl einer Tätowierung Tattoo - Dövme als adäquates
Ausdrucksmittel umso nachvollziehbarer. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der
Tätowierung Tattoo - Dövme auch heute eine, wenn auch nur für eine begrenzte Anzahl von
Individuen, wichtige Bedeutung innerhalb der Sozialbeziehungen zukommt. Diese
Funktion kann sie nur deshalb erfüllen, weil sie immer sowohl einen intra- als
auch einen interpersonellen Charakter hat. Das Christentum steht im Alten
Testament ablehnend dem Tattoo gegenüber. Es steht geschrieben: „Und einen
Einschnitt wegen eines Toten sollt ihr an eurem Fleisch nicht machen; und
geätzte Schrift sollt ihr an euch nicht machen. Ich bin der Herr.“ (3. Mose
19,28). Dies bezieht sich jedoch eindeutig auf heidnische Praktiken und nicht
auf den Vorgang des Tätowierens an sich. Früher war es unter den Heiden üblich,
sich die Namen eines Verstorbenen einzuritzen, daher das biblische Verbot. Gegen
eine christliche Tätowierung Tattoo - Dövme ist seitens der Bibel aber nichts einzuwenden. Aber
auch ganz abgesehen von religiöser Einstellung gibt es Menschen, die Tätowierung Tattoo - Dövme en ekelhaft und abstoßend finden. Insbesondere Frauen werden bei
hochklassigen Veranstaltungen aufgrund eines Tattoos, das bei einem Abendkleid
sichtbar ist, abfällig belächelt. In einigen Subkulturen ist es teils genau
andersrum, dort verleiht das Tattoo seinem Träger Ansehen und eine
Gruppenzugehörigkeit. Tätowierung ( Tattoo - Dövme ) in Japan [Bearbeiten] Japanischer oder Irezumi-StilEine sehr lange Tradition haben Tätowierung Tattoo - Dövme en (jap. Irezumi) in Japan. Die Anfänge der Tätowierung Tattoo - Dövme in Japan liegen vermutlich bei den Ainu. Zu Beginn der Edo-Zeit (1603–1868) waren Tätowierung Tattoo - Dövme en unter anderem bei Prostituierten und Arbeitern sehr beliebt. Ab 1720 wurde die Tätowierung Tattoo - Dövme als eine Art Brandmarkung für Kriminelle eingesetzt, was dazu führte, dass sich „anständige“ Japaner keine Tätowierung Tattoo - Dövme en mehr machen ließen. Wer auf diese Weise gezeichnet war, konnte sich nicht mehr in die Gesellschaft eingliedern, was zur Bildung einer eigenen Schicht führte: den Yakuza. Unter der Meijiregierung wurde 1870 diese Praxis zwar abgeschafft, allerdings wurden auch die Tätowierung ( Tattoo - Dövme )en komplett verboten, was erst 1948 wieder aufgehoben wurde. Auf Grund ihrer Geschichte sind
Tattoos in Japan noch immer stigmatisiert und werden oft als Verstrickung ins
kriminelle Milieu interpretiert. Sie sind noch immer ein wichtiger Bestandteil
der Yakuza-Kultur (vor allem die den kompletten Torso einnehmenden, so genannten
Bodysuits). In manchen öffentlichen Bädern wird Menschen mit großflächigen
Tattoos immer noch der Eintritt verweigert. Aber ebenso wie im Westen werden
Tattoos gerade bei jungen Japanern immer beliebter und dadurch einer breiteren
Gesellschaftsschicht vertraut. Heutzutage gibt es in Japan viele weltweit
bekannte Tätowierer (zum Beispiel Horiyoshi III), die ihr Können jeweils an ihre
Schüler weitergeben. In letzter Zeit erfreuen sich auch in westlichen Kulturen
Tattoos im japanischen Stil wachsender Beliebtheit. Neueste Tendenzen [Bearbeiten]Tätowierung Tattoo - Dövme en hatten ursprünglich im Westen das Stigma des Matrosen oder Sträflings, erfreuen sich aber spätestens seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wieder größerer Beliebtheit und sind vorwiegend Ausdruck einer Jugendkultur, die im Rahmen ihrer auf das äußere Erscheinungsbild gestützten Identitätsfindung auch mit Techniken wie dem Piercing, Branding auf archaische Praktiken vorzivilisatorischer Kulturen zurückgreift. Auch in die Welt der Kinder ist die Tätowierung Tattoo - Dövme mittlerweile vorgedrungen, wenn auch nur in Form von Klebebildern, die sich leicht wieder entfernen lassen, aber auch unter dem Begriff Tattoo firmieren. Analog dazu finden sich auch sogenannte Hennatattoos, die nicht in die Haut gestochen sondern aufgemalt werden. Dieser Stoff wird vom Körper nach einigen Wochen abgebaut und die Tätowierung ( Tattoo - Dövme ) verschwindet so spurlos. Diese Entwicklung zeigt ebenfalls die Annäherung des Tattoo an den Mainstream, ermöglicht sie doch eine Tätowierung (Tattoo - Dövme gleichsam als Modeaccessoire. Auch das Phänomen des Biotattoos ist bekannt. Angeblich verschwindet diese Art der Tätowierung Tattoo - Dövme nach einigen Jahren von selbst wieder, weil nicht so tief gestochen wird. In Wirklichkeit geschieht dies aber nur in den seltensten Fällen, wenn überhaupt, da es quasi unmöglich ist, so genau zu arbeiten, dass weder zu flach (das Tattoo verschwindet schon während der Heilung) noch zu tief (das Tattoo bleibt) gestochen wird. Mindestens Teile oder ein Schatten des Tattoos bleiben zumeist erhalten und ver(un)zieren den Körper für immer. Es wird daher von seriösen Tätowierern vor solchen Biotattoos gewarnt, außerdem würden sie ohnehin den Charakter der Tätowierung ( Tattoo - Dövme ) entfremden. Gesundheitsgefahren [Bearbeiten] Infektionsgefahr [Bearbeiten]Es müssen beim Tätowieren strenge Hygienevorschriften eingehalten werden. Diese Vorschriften werden nicht immer kontrolliert, deshalb ist Vorsicht in den unterschiedlichen Studios geboten. Es kann zu HIV-, Hepatitis- und diversen anderen Infektionen kommen. Studios in Deutschland, die dem DOT (Deutsche Organisierte Tätowierer e. V.) angehören, arbeiten allerdings steril genug, um Infektionen vorzubeugen. Gesundheitsschädliche Farbstoffe [Bearbeiten]Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Teil der Farbstoffe nach längerer Zeit auch in den Körper gelangen kann. Da es, im Gegensatz zu Kosmetika, für die verwendeten Farben kaum gesetzliche Vorschriften gibt enthalten diese oft zum Beispiel Schwermetallverbindungen als Pigment. Außerdem gelten insbesondere Azo-Farben als problematisch, da sie unter Einwirkung von UV-Licht in gesundheitsschädliche Stoffe wie Azelenhydrochlorid oder verschiedene Kohlenwasserstoffe (beides Zellgifte) zerfallen Nach dieser Methode, die Haut und damit die Farbstoffe in ihr wegzuätzen, wurde lange Zeit vorgegangen, um unliebsame Tätowierung ( Tattoo - Dövme )en loszuwerden. Eine weitere Möglichkeit war das Abhobeln der Haut und damit der Farben. Bei unprofessionell gestochenen Tätowierung Tattoo - Dövme en, bei denen die Farbpigmente in unterschiedlichen Hautschichten liegen, bleiben dabei leicht noch Schatten sichtbar. Sind diese Entfernungen nicht erfolgreich, kann auch das entsprechende Hautstück herausgeschnitten werden, was wie die anderen beschriebenen Methoden stark sichtbare Narben hinterlässt. In Japan wird in seltenen Fällen die Epidermis mit Hilfe von Enzymen von der Dermis getrennt und wieder aufgesetzt. Bei der Entfernung von Tätowierung Tattoo - Dövme en steht heute vor allem die Rubinlaser-Therapie wegen ihrer relativ guten
Ergebnisse, ihrer guten Verträglichkeit und ihres hohen Entwicklungsstandes im
Vordergrund. Bei der Entstehung einer Tätowierung Tattoo - Dövme werden im Heilungsprozess (bis etwa zwei Wochen nach dem Stechen) die Farbpigmente durch körpereigene Kollagene eingekapselt. Der Körper kann daher die Farbpigmente nicht mehr abbauen, die Tätowierung ( Tattoo - Dövme ) bleibt erhalten. Doch schon früher versuchten Menschen,
ihre Tätowierung ( Tattoo - Dövme )en wieder loszuwerden. 54 nach Christus beschrieb ein
griechischer Arzt eine Paste aus Knoblauch und Cantharidin, die die Haut
absterben ließ und so die Tätowierung Tattoo - Dövme entfernen sollte Ferner gibt es zum Entfernen einer
Tätowierung Tattoo - Dövme noch weitere Methoden, zum Beispiel die Diathermie. Diese zerstört
mit Hilfe von Mikrowellen umliegende Hautzellen, welche beim Heilungsprozess mit
den Farbpigmenten abgeschieden werden. Filme [Bearbeiten]Folgende Filme behandeln das Thema: Tattoo (Thriller) Irezumi – Die tätowierte Frau (Drama) Der Tätowierte (Episodenfilm nach Der illustrierte Mann von Ray Bradbury, mit Rod Steiger) Memento (Thriller) Tea Tattoo (Kurzfilm mit Jan Josef Liefers) Modify (Dokumentarfilm) Flammend' Herz (Dokumentarfilm) Unter die Haut (Dokumentarfilm) Miami Ink. (Serie auf DMAX) Eine Familie sticht zu. (Serie auf DMAX) |
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